Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Burghausen-Burgkirchen e.V.

Uns sind Hunde aller Rassen, Größen und jeden Alters mit ihren Frauchen und Herrchen willkommen.

Weihnachtsfeier 8. Dezember 2018 

Die diesjährige Weihnachtsfeier der Ortsgruppe Burghausen-Burgkirchen des Vereins für Deutsche Schäferhunde e. V. war wohl die am meisten besuchte in den letzten Jahrzehnten: über 60 Mitglieder nahmen daran teil. Es kamen vor allem viele der 18 neuen Mitglieder, die der Verein dieses Jahr gewinnen konnte, und nahmen begeistert an der sehr besinnlichen und schönen Weihnachtsfeier teil.


 Die Vereinsjugend war auch begeistert



Am Anfang stand das Buffet, das mit ausgesuchten Speisen vom Partyservice Horst Uretschläger (Sportheim Haiming - http://www.uretschlaeger.de) glänzte. Hr. Uretschläger persönlich brachte die erlesenen Köstlichkeiten zum Vereinsheim und stellte das Buffet auf, das für jeden Geschmack etwas bot und die besonders hohe Qualität der Zubereitung durch den Chefkoch persönlich in allem erkennen ließ.

 

Schnitzel Wiener Art, Rinderbraten, Thai Curry, Fusilli, Butterreis, Kartoffelgratin, diverse Gemüsesorten und reichhaltige Salate luden dazu ein, sich großzügig zu bedienen.

 

 

Am rechten Rand sieht man zwei Behälter mit Uretschlägers berühmt berüchtigter Knoblauchsuppe (Vorsicht! Hoher Suchtfaktor!)




Nachdem das leibliche Wohl fürs erste befriedigt worden war folgte die Weihnachtsansprache des Vereinsvorsitzenden Hans-Joachim Altenkirch, der diesmal eine besonders andächtige Rede hielt. Im Mittelpunkt seiner sehr bewegenden Ansprache standen Begriffe, wie „Gemeinwohl“, „Zusammenhalt“ und „Kameradschaft“, die im heutigen Sprachgebrauch nicht mehr selbstverständlich sind. 


Hans Altenkirch reflektierte die Höhepunkte unseres Vereinslebens im Jahr 2018 von der Arbeitseinsätzen über den Wandertag und die erfolgreichen Prüfungen bis hin zu den besonders schändlichen Einbrüchen, die den Verein schwer geschädigt hatten, die wir aber dank der großen Solidarität der umliegenden Gemeinden und zahlreicher Privatspenden beinahe vollständig wieder kompensieren konnten.


 

Hier zeigte sich auch besonders der große, fast familiäre Zusammenhalt innerhalb des Vereins. Alle Ereignisse schweißten die Mitglieder nur noch enger zusammen und, wie in einer großen Familie üblich, stets war der eine für den anderen da, ohne lange zu fragen oder zu zögern. Es gab keine wesentlichen Meinungsverschiedenheiten im Verein, wie auch in den vorangegangenen letzten Jahren auch. Und wenn man verschiedener Meinung war, wurde das Problem ausdiskutiert und am Ende ging man wieder als Vereinskameraden seiner Wege. 

Das besondere bei unserem Verein ist auch die Selbstlosigkeit, mit der die Mitglieder ihre Freizeit für das Gemeinwohl opfern, ohne zu zögern oder zu zaudern. Wird Hilfe benötigt, sei es für den Verein oder auch für einzelne Mitglieder, genügt eine kleine Ansage und die helfenden Hände sind zahlreich vorhanden. Man möchte fast meinen, das Vereinsmotto würde lauten: „Unus pro omnibus, omnes pro uno - Einer für alle, alle für einen“ (aus dem Roman „Die drei Musketiere“ des französischen Schriftstellers Alexandre Dumas des Älteren).

Heinrich Schneckenpointner ("Schnecki" oder "Heini" genannt), unser ältestes aktives Mitglied mit über 50 Jahren Erfahrung in der Zucht und im Training mit Hunden aller Rassen


Auch unsere Ausbildungswartin Andrea Dönhuber genoss sichtlich den festlichen Abend 

Hans Altenkirch brachte auch seinen Stolz zum Ausdruck, der Vorsitzende eines Vereins zu sein, in dem die Welt noch in Ordnung wäre und in dem der Zusammenhalt untereinander und die Kameradschaft besonders hochgeschätzt würden. Auch das besondere soziale Engagement des Vereins und seiner Mitglieder für Kinder und Senioren, die umliegenden Gemeinden und alle Tiere, nicht nur für Hunde, fanden lobende Worte vom Vereinsvorsitzenden. 

Abschließend wurden noch einzelne Mitglieder lobend erwähnt, die sich im laufenden Jahr besonders für das Vereinswohl verdient gemacht hatten, insbesondere unsere sehr fleißigen Damen, die stets das Beste aus unserer Küche holten und auch dort für penible Ordnung und Sauberkeit sorg(t)en. Die Rede von Hans Altenkirch wurde mit langanhaltendem Applaus gewürdigt.

 


Jedoch – Lob und Tadel liegen eng beisammen. Und so war es schier unvermeidlich, dass nach den lobenden Worten des Vorsitzenden auch der jährliche Tadel in Person des allseits bekannten und beliebten Nikolo in Begleitung seines Kramperl auf dem Fuß folgten. Aber da die Mitglieder nahezu durchgängig ohne größeres Fehlverhalten durchs Jahr gekommen waren, überwogen die lobenden Worte des Nikolos, wenngleich sein Kramperl auch recht fleißig zur Sache ging (es wurde sogar gemunkelt, der Kramperl würde aus dem Sado-Maso-Milieu stammen und im Umgang mit der Rute besondere Lust empfinden).


 


Leidtragender wurde insbesondere Hans Altenkirch, der es natürlich als Vorsitzender des Vereins nicht jedermann Recht machen konnte, und so auch die Schattenseiten des Daseins als oberster Vereinschef kennen lernen musste. Den Mitgliedern hat’s jedenfalls gut gefallen und der Besuch vom Nikolo mit seinem Kramperl fanden großen Applaus und große Zustimmung.


 


Und nun folgte etwas, das in den heutigen Zeiten für eine Weihnachtsfeier nicht selbstverständlich ist, ja sogar aus Gründen der „political correctness“ weitgehend abgelehnt wird, da sich angeblich andere Kulturkreise dran stören könnten: Es wurde das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ von allen Mitgliedern gesungen, was der Feier einen besonders besinnlichen Anstrich verlieh. Hans Altenkirch betonte auch, dass es nach unserem Selbstverständnis fester Bestandteil einer Weihnachtsfeier wäre, auch ein christliches Weihnachtslied zu singen. Bei allen Vereinsmitgliedern fand dies volle Zustimmung und so verlieh das gemeinsame Singen der Feier noch einen ganz besonders festlichen Anstrich. 

Nun wurde zum Abschluss des offiziellen Teils der Weihnachtsfeier noch eine Tombola veranstaltet. Der Erlös kommt sozialen Zwecken des Vereins zugute, so z. B. die Veranstaltung eines Kindernachmittags, eines Seniorennachmittags, eines Tags der offenen Tür usw.

 


Der Auktionator, unser zweiter Vereinsvorsitzender Klaus Heiduk, leistete schier Übermenschliches, als er sich so souverän erwies, über 60 Teilnehmer an einer Weihnachtsfeier, die überschwänglich feierten, in Zaum zu halten, bis die Auktion abgeschlossen war. Es kam hier ein erklecklicher Betrag zusammen, der von den Mitgliedern dem Verein zur Erfüllung seiner sozialen Planungen gespendet wurde.

 


Mit dem Ende der Auktion war auch der offizielle Teil der Weihnachtsfeier beendet, dennoch ging niemand nach Hause. Es wurde weiter besinnlich gefeiert, getrunken und geratscht. Am Schluss schwangen (fast) alle begeistert das Tanzbein zu Songs aus den 70ern und 80ern, der Zeit, als die meisten von uns noch jung waren. Doch auch insbesondere unsere Jugend ließ sich nicht lumpen und tanzte begeistert zu den Oldie-Klängen. Nur der Berichterstatter erwies sich lange Zeit als hartnäckiger Verweigerer, wurde aber letztendlich mit sanfter weiblicher Gewalt auf die Tanzfläche gezerrt, wo er sein Nichtkönnen unter Beweis stellte… 

Gegen 03.00 Uhr machten sich die letzten Besucher der Weihnachtsfeier auf den Heimweg (und wie sich das für ordentliche Verkehrsteilnehmer gehört, hatten die Fahrer jeglichem Alkoholkonsum entsagt). Sogar eine vorweihnachtliche Hexe wurde gesichtet, wie sie auf ihrem Besen, allerdings viel zu tief, viel zu schnell und in Schlangenlinien, in die Nacht entschwand. Sie musste allerdings nicht weit fliegen, hatte sie doch ihr rollendes Bett auf dem Parkplatz stehen. 

Die Ortsgruppe Burghausen-Burgkirchen des Vereins für Deutsche Schäferhunde wünscht allen Gönnern, Förderern, Freunden und Bewohnern der umliegenden Gemeinden noch besinnliche Adventstag, ein fröhliches Weihnachtsfest 2018 und einen guten, unfallfreien Rutsch ins neue Jahr 2019. Denkt bitte auch an Eure Hunde und anderen Tiere, die möglicherweise von der Silvesterknallerei nicht besonders angetan sind und sich davor fürchten. Gebt ihnen einen möglichst ruhigen Rückzugsraum und redet ihnen beruhigend zu, damit sie nicht in Panik verfallen.


Dieter Soetebier
Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit und 
Datenschutz beim Verein für Deutsche Schäferhunde e. V.,
Ortsgruppe Burghausen-Burgkirchen 


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